Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Nätty von Bilderbuchbaby.com hat zur Blogparade zum Thema Schwangerschaft- und Stilldemenz aufgerufen. Bei mir ist die Stillzeit zwar schon einige Zeit her, aber ich kann mich noch gut erinnern, dass auch ich dieses Phänomen an mir beobachten konnte.

Es ist wirklich erstaunlich, aber in der Stillzeit war ich so vergesslich und schusselig wie nie zuvor oder danach. Hier erzähle ich euch von meinen Stilldemenz-Schlüsselmomenten:

  1. Auto abschließen

Ich meiner Stillzeit habe ich regelmäßig vergessen, das Auto abzuschließen. Und zwar nicht nur bei uns daheim auf dem Parkplatz, sondern auch in aller Öffentlichkeit! Wahrscheinlich war mein Gehirn einfach damit überfordert, dass ich an das Baby und den ganzen Krempel denken musste… Als es ans Abschließen ging, war meine Festplatte wohl schon voll…
ZUM GLÜCK ist nie etwas passiert! Weder das Auto wurde geklaut noch irgendetwas darin. Puh!

2. Verreisen

Es ist unglaublich, aber mir ist es gleich zweimal passiert, dass ich mit den Kindern übers Wochenende verreist bin und ich MEINEN Koffer zu Hause vergessen habe. An die Kinderklamotten, die Spielsachen, Kinderwagen, Babyequipment und die Kinder selbst habe ich noch gedacht. Aber bei meinem Koffer war die Festplatte offenbar schon wieder voll. Erst als ich z. B. bei meinen Schwiegereltern angekommen war, habe ich gemerkt, dass mein Koffer noch zu Hause war…
Das war mir echt peinlich!

3. Türen schließen

Wenn man das Haus verlässt, macht man in der Regel die Fenster und Türen zu. Dieses Ritual ist mit in der Stillzeit irgendwie abhanden gekommen. Ich kam teilweise nach mehreren Stunden vom Einkaufen oder Spazierengehen zurück und habe festgestellt, dass entweder die Terrassentür, oder schlimmer noch, die Haustür sperrangelweit offen stand! Stundenlang!
ZUM GLÜCK ist auch hier nie etwas passiert! Keine Einbrecher, die die Gunst der Stunde genutzt haben!
Mein Mann hat teilweise echt an meinem Verstand gezweifelt, dass mir solche Dinge passiert sind. Und das nicht nur einmal! Ich konnte es mir ja selbst nicht erklären.

Zum Glück hat sich diese Vergesslichkeit nach der Stillzeit allmählich wieder normalisiert.

Woran liegt diese Stilldemenz?

Vielleicht daran, dass das Gehirn aufgrund des Schlafmangels auf „Überlebensmodus“ geschaltet ist?
Oder daran, dass der Körper die zur Verfügung stehende Energie in Milchproduktion und nicht in den Erhalt von Gehirnzellen investiert?
Wahrscheinlicher finde ich allerdings die Theorie, dass man mit kleinen Kindern einfach an so unglaublich viele Dinge denken muss. Früher machte man den Dreier-Check, wenn man das Haus verlässt: Schlüssel, Handy, Geldbeutel? Check!
Mit kleinen Kindern muss man neben diesen drei Dingen noch an so viel mehr denken: Kinder, Schnuller, Fläschchen, Wickelsachen, Wechselklamotten, Feuchttücher, Spucktuch, Spielzeug….
Wenn man dann voll bepackt das Haus verlässt, kann man schon mal vergessen, die Tür hinter sich abzuschließen, oder?

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6 Kommentare zu „Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

  1. Haha, im Nachhinein sind solche Situationen ja immer super-witzig!! Vor allem das mit dem Koffer vergessen. Zu geil ist aber auch, dass es dir gleich zweimal passiert ist. Ich kann es mir bildlich vorstellen! Das hätte auch ich sein können 😉 Und Einbrecher hatten es bei uns in der Zeit auch leicht. Wo ich deine Schlüssel-Story gelesen hab, fiel mir ein, dass ich auch gleich zweimal meinen Schlüssel, den ich während der Gartenarbeit draußen an einem Haken hängen hatte, dort vergessen hab und er über Nacht neben unserer Haustür hing.
    Hachja, aber du hast Recht, mit Kleinkindern und Babys muss man plötzlich an so vieles denken. Kein Wunder, dass man da mal was vergisst 😉
    Danke fürs Mitmachen bei der Blogparade! War toll deine Geschichten zu lesen! Liebe Grüße, Nätty

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  2. Liebe Andrea,
    in dem Thema stecke ich gerade voll drin!
    Das Tür schliessen, oder den Schlüssel aussen stecken lassen, und dann einfach gehen, gehört momentan zum Tagesgeschäft… Ich habe das Gefühl, dass sich diese Verwirrtheit von Kind zu Kind auch noch gesteigert hat 🙂
    Mal sehen was noch so alles für „nette“ Momente und Geschichten auf mich warten.+
    Deine Koffergeschichte hört sich echt klasse an.
    Liebe Grüsse
    Tina

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  3. Letztes jahr waren wir wegen usneres hausbaus nicht in urlaub. Lediglich drei tage haben wir meine schwiegereltern in ihrem urlaub am bodensee besucht. Eine kleine kiste hatte ich für mich gerichtet. Mit häkelsachen, einem spannenden buch und noch ein paar dingen… Wir hatten für die kids alles dabei aber meine kiste war noch zu hause… Ich glaube ich hatte grad ein paar wochen abgestillt. Darf man aber bestimmt noch dazu zählen 😉

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