Blogparade: Meine Wahrheit über’s Kinderkriegen

Was gibt es Spannenderes, als eine frisch gebackene Mutter zu fragen, wie denn die Geburt gelaufen ist?  Ich zumindest höre mir Geburtsberichte immer wieder gerne an, seit ich selbst schwanger war.

Die liebe Berenice von phinabelle hat zur Blogparade aufgerufen, in der jede Blogger-Mami über ihre ganz persönlichen Erfahrungen übers Kinderkriegen berichten kann. Vielleicht interessiert euch ja auch meine Geschichte…

  1. Kinderwunsch:

Meine beste Freundin wollte zeitgleich mit mir auch schwanger werden. Wir haben also monatlich jeweils mitgezittert, ob die Tage ausblieben oder nicht… Sie hat „gewonnen“ ;o)
Rückblickend war ich in der Zeit nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Bei jedem Ziehen im Bauch, dachte ich, ich sei schwanger… Kurz vor Ende des Zyklus bin ich stündlich aufs Klo gegangen, um zu schauen, ob meine Tage kommen oder nicht. Mega unentspannnt!

Letztlich hat es 7 Monate gedauert. Ich weiß noch genau, wann es 2009 dann passiert ist. Und hier mein Tipp für alle, die noch einen Kinderwunsch haben: Geht an Ostern getrennt in den Urlaub, sonst habt ihr ein Weihnachtskind… ;o) Aber dazu später mehr.

Wir wollten, dass unsere Kinder keinen großen Altersunterschied haben, deshalb haben wir beschlossen, nach dem ersten Geburtstag unseres Sohns mit „Projekt 2“ zu beginnen. Soviel zur Planung. Nun ja, erster  Eisprung 2011… Schwupps, schwanger…

Ich hatte die Befürchtung, dass es mir ähnlich ergehen würde, wie es Berenice ergangen ist. Dass es aber so schnell klappt, damit hatten wir nicht gerechnet.

 

2. Schwangerschaften:

Ich muss sagen, dass ich so mittelmäßige Schwangerschaften hatte. Beide auch sehr ähnlich. Von wegen, die Schwangerschaften von Jungs und Mädels sind unterschiedlich. In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich vom ersten Tag an, schon bevor ich wusste, dass ich schwanger bin, einen komischen Geschmack im Mund. Der hat mich die gesamten neun Monate begleitet. Von Übelkeit wurde ich auch geplagt, den ganzen Tag über. Sie war aber pünktlich nach drei Monaten vorbei.

Heißhunger hatte ich keinen, dafür war ich extrem geruchsempfindlich. Das erste Mal ist es mir aufgefallen, als mein Mann Tacco Chips mit Salsa essen wollte. Der Geruch von Salsa ging gar nicht. Und auch die Gerüche in der Kantine konnte ich nicht ertragen. In der Schwangerschaft habe ich mir mein Essen immer mitgebracht und habe am Schreibtisch gegessen.

Und ich war unendlich müde. Teilweise bin ich im Büro in den Krankenraum gegangen und habe auf der Krankenliege eine halbe Stunde geschlafen.

In der 29. SSW hatte ich vorzeitige Wehen und lag eine Woche im Krankenhaus. Bis ich festgestellt hatte, dass ich immer Wehen hatten, wenn ich beim CTG auf dem Rücken lag. Keine Wehen, wenn ich auf der Seite lag. Also lag ich ab dem Zeitpunkt nur noch auf der Seite und konnte wieder nach Hause gehen. War danach aber krankgeschrieben.

Der errechnete Geburtstermin war der 31.12., wir bibberten in den letzten Wochen, dass es nur kein Christkind wird!!! 2 Tage vor Weihnachten ist unser Zwerg dann gekommen. Puh!

Die zweite Schwangerschaft war ganz ähnlich. Ich hatte auch diesen Geschmack im Mund, schon ganz früh. So wusste ich schon, dass ich schwanger war, bevor der Test positiv war.

Meine Tochter kam pünktlich am errechneten Termin im September.

 

3. Geburten:

Mein Sohn hat sich mit einem Blasensprung morgens um sechs auf den Weg gemacht. Wir sind in aller Ruhe – nachdem wir das Auto aus dem ersten Schnee des Jahres freigeschaufelt haben – ins Krankenhaus gefahren. Die Geburt hat 6 Stunden gedauert. Das Thema PDA hab ich irgendwie zu spät angesprochen, so dass ich es ohne schaffen musste. AUTSCH… Ich habe mich die ganze Zeit nicht getraut eine andere Stellung auszuprobieren. Also lag ich die ganze Zeit auf dem Rücken. Besonderheiten: am Anfang musste ich spucken, während der Presswehen hatte ich einen Krampf im Bein…

Als das kleine Wunder dann auf der Welt war, habe ich es unglaublich genossen, diesen kleinen Mensch, den ich neun Monate in mir getragen habe, auf mir zu spüren. Ich kann mich noch genau an den Geruch meines Sohnes erinnern…

Die zweite Geburt hat sich mit im Laufe des Tages immer stärker werdenden Wehen angekündigt. Mein Mann wollte eigentlich abends mit Kumpels Champions League anschauen. Tja, sorry, ich schätze, wir müssen stattdessen ein Kind kriegen…
Ich war diesmal experimentierfreudiger. Die Geburt dauerte 4 Stunden, auch ohne PDA. Meine Tochter habe ich im Vierfüßlerstand entbunden. Das empfand ich als deutlich angenehmer.
Besonderheiten: Meine Tochter hat mich mit feuerroten Haaren überrascht. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet!

Wer auch über seine Erfahrungen vom Kinderkriegen berichten möchte, kann seinen Beitrag auch bei phinabelle verlinken.

Advertisements

2 Kommentare zu „Blogparade: Meine Wahrheit über’s Kinderkriegen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s