Meine Maus ist jetzt 5

Warten ist ja so schwer… Jeden Tag in den letzten Wochen mussten wir rechnen, wie viele Tage es noch sind bis zum Geburtstag meiner Kleinen. Und wie oft hatte sie schlechte Laune, weil der Geburtstag noch soooo viele Tage entfernt ist. Wie oft lag sie abends im Bett und hat sich sehnlichst gewünscht, dass ihr Geburtstag doch schon morgen sei…

Und gestern war es dann endlich so weit! Meine Kleine hatte ihren fünften Geburtstag!
(Nein, ich werde jetzt nicht sentimental, dass sie doch neulich noch ein Baby war und wie schnell die Zeit vergeht… seufz…)

Ich hatte das Wohnzimmer mit Girlanden und Luftballons geschmückt. Das hat meine Mutter als Kind für uns auch gemacht. Eines der vielen Rituale in meiner Kindheit, an die ich mich gerne erinnere. Ebenso wie der Kerzenring auf dem Tisch. Und ich hoffe, dass meine Kinder später auch gerne an diese Rituale zurückdenken werden.

Morgens sind wir extra früh aufgestanden, damit wir noch Zeit für die Bescherung haben. Mit dem Lied „Am Fenster heute morgen…“ haben wir das Geburtstagskind ins Wohnzimmer gesungen. Auch dieses Lied gab es schon in meiner Kindheit.

Mit großen Augen hat sie die großen Pakete bestaunt. Und natürlich gleich angefangen, sie auszupacken: Inline Skates, Playmobil Kinderkrankenhaus, Krankenwagen und Schule. Alles in Erfüllung gegangene Wünsche!

Nach dem Frühstück ging es aber schon schnell in den Kindergarten, weil die Vorschulkinder heute schon um 8 Uhr mit dem Bus zum Schwimmen gefahren sind.

Vormittags habe ich dann gefühlt 100 Muffins gebacken und den Kindergeburtstag vorbereitet. Das Geburtstagskind hat sich einen Anna & Elsa Geburtstag im Zoo gewünscht. Gesagt, getan: wer 5 wird darf 5 Kinder einladen. 5 Mädels in diesem Fall.

Alle 5 haben wir gleich nach dem Kindergarten mit zu uns nach Hause genommen. Nach einer weiteren Bescherung und der ersten Raubtierfütterung (Spätzle mit Soße waren gewünscht), sind wir dann mit der S-Bahn in den Zoo gefahren.

Ich muss gestehen: Kindergeburtstage zu Hause sind für mich ein mittelschweres Horrorszenario. Deshalb war ich absolut einverstanden, als der Wunsch nach einem (wie sagt man Neudeutsch..) offsite Geburtstag geäußert wurde.

Im Zoo ist ja quasidurch die Tiere schon genug Programm geboten. Für ausreichend Bewegung ist auch gesorgt. Das Wetter war absolut perfekt. Und wenn es zum Picknick noch Muffins und Brezeln gibt, sind alle glücklich.

Und um dem Motto „Anna und Elsa“ noch gerecht zu werden, gab es für die Bande noch Anna und Elsa-Masken (zum Glück gab es einige Mädels, die freiwillig Anna sein wollten… ihr Mädels-Mamas wisst was ich meine…). Und Krönchen haben wir auch noch bemalt und mit Glitzersteinchen beklebt.

Alle waren happy!

Okay, zwischenzeitlich war mein Geburtstagskind etwas überfordert von den vielen Eindrücken und Erlebnissen und musste getröstet werden, aber im Großen und Ganzen hat auch sie diesen Tag sehr genossen.

Um kurz vor 6 waren wir wieder zu Hause und die Gäste wurden von ihren Eltern erschöpft, aber glücklich und gut gelaunt abgeholt.

Und nicht nur die Kinder waren erschöpft, auch die Erwachsenen. Viel mehr als Intensiv-Couching war abends dann nicht mehr drin…

Jetzt haben wir noch knapp drei Monate Zeit, bis zum nächsten Kindergeburtstag.

 

 

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